Markus Schindlbeck (*1976)

studierte Musikpädagogik an der Universität Regensburg mit Klavier (Brigitte Schmid, Dr. Hanns Steger) und Geige (Peter Czerner, Johannes Plewa).

Schon zu Schulzeiten bildete sich ein ausgesprochenes Faible für Chormusik, Oratorien und Oper heraus. Die Spiel im Schulorchester des Hans Carossa - Gymnasiums (Landshut, u.a. als Konzertmeister) weckte die Liebe zum Klangkörper Orchester und den Möglichkeiten des reichen Instrumentariums. Dies gipfelte in der Komposition „Friends' Farewell“ im Stile symphonischer Filmmusik, die anläßlich der Abschlusskonzerte des Sommers 1996 uraufgeführt wurde.

Musikalische Erfahrung sammelte Schindlbeck beim langjährigen Spiel in Streichquartetten und dem Universitätsorchester. Die Orchesterleitungskurse bei Graham Buckland führten ihn schließlich ans Dirigentenpult. Der damalige Uni-Dozenten (nun GMD) Markus Poschner verhalf ihm zudem zu vielen intensiven Einblicken in die Probenarbeit mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt. Ergänzt wurde dies durch Probenbesuche bei GMD Zubin Mehta an der Bayerischen Staatsoper.

Sein Debüt als Dirigent gab Schindlbeck beim Auftakt des Uniorchester Konzerts im Frühjahr 2000 (traditionell "Solisten aus eigenen Reihen") mit der Ouvertüre „La Clemenza di Tito“ von W. A. Mozart. Im Herbst desselben Jahres leitete er das Gründungskonzert des Orchesters "Junge Symphonie", dessen musikalischer Leiter er seitdem ist. Die erfolgreiche Arbeit mit diesem Ensemble dokumentiert auch der seit Herbst 2008 bestehende Kooperationsvertrag mit der Universität Regensburg, der die "Junge Symphonie" in das "POur - Projektorchester der Universität Regensburg" umfirmierte.

Die weitere Arbeit mit dem Symphonieorchester ergänzte Schindlbeck durch Kurse bei Prof. Lutz Herbig (Hochschule für Musik, Düsseldorf), Ulrich Weder, GMD Markus Poschner (Bruckner Orchester Linz) und Prof. Karl-Heinz Bloemeke (Hochschule für Musik, Detmold) mit begleitenden Probenphasen bei den Hofer Symphonikern (BMR).